| URBANA – Im Frühjahr 2004 entsandte die Iams Company ihre zertifizierte
Tierverhaltensexpertin zur jährlichen Tierschutzkonferenz des College of
Animal Science der Universität von Illinois, um den teilnehmenden Spezia-
listen für Tierschutz und Tiergesundheitspflege, darunter auch die Leiter
großer Tierheime und Wissenschaftler verschiedener Fachgebiete, das neue
Iams Programm für mehr Tierschutz und Wohlbefinden von Tieren in der For-
schung zu präsentieren. In ihrer mehr als eine Stunde dauernden Präsenta-
tion mit dem Titel "Allgemeine Standards übertreffen" stellte die Iams Exper-
tin eine Vielzahl an Maßnahmen vor, mit denen sich das Umfeld von Hunden
und Katzen in Tierheimen, Forschungseinrichtungen, Zuchtbetrieben sowie
tierärztlichen Praxen und Kliniken bereichern lässt.
"Die Vorschriften und Standards der USDA sind nur als Ausgangspunkt zu
sehen", sagte die Expertin. "Die Konzepte zur Sozialisierung der Tiere und
zur
Bereicherung ihres Lebensraums gehen weit über die Grundvorausset-
zungen des Tierschutzes hinaus und zielen darauf ab, den Tieren ein gestei-
gertes Wohlbefinden und damit ein glückliches Leben zu ermöglichen."
Studien haben gezeigt, dass schon wenige soziale Kontakte mit dem Men-
schen den Stress eines Tierheim- oder Klinikaufenthaltes verringern und die
Anpassung der Tiere an die Situation verbessern. Bei Iams erleichtert das
Programm zusätzlich die Vermittlung von Hunden und Katzen an Privatper-
so
nen im Anschluss an eine Studie.
Iams hat die folgenden, für eine interessante und tiergerechte Umwelt wichti-
gen Voraussetzungen geschaffen:
- Hundespielplätze, groß genug zum Laufen, Spielen, Erkunden in frei-
er Bewegung
- Rasen als Spielflächen
- Spielgeräte, die interessant sind und die Neugier und den Erkun-
dungsdrang wecken
- Aufenthalt im Freien mit der Möglichkeit, zwischen Sonne und Schat-
ten zu wählen
- eine Vielzahl an Spielzeugen und Objekten zum Bekauen

Für Hunde als Rudeltiere eignen sich Spielgruppen von zwei bis acht mitein-
ander verträglichen Hunden am besten. Mindestens 30 Minuten Gruppen-
spiel sind für die Sozialisierung wichtig, ebenso wie wenigstens 20-minütige
soziale Kontakte mit den menschlichen Betreuern. Längere Zeiten für die
Sozialisierung sind besser, die angegebenen Zeiträume stellen lediglich das
erforderliche Minimum dar.
Das Training der Hunde kann in Bezug auf ihre körperliche Fitness und für
die Sozialisierung eine große Rolle spielen. Voraussetzung ist, dass der je-
weilige Hund an Aktivitäten wie Gehorsamsübungen, Agility und dem Erler-
nen kleiner Kunststücke Freude hat. Kontakte zum Menschen können drin-
nen wie draußen stattfinden und beinhalten auch die Fellpflege, Streichelein-
heiten und Spielen.
Durch sorgfältige Gestaltung ihres Lebensraums können die Tiere während
des ganzen Tages spielen. Iams untersucht, welche Spielzeuge am belieb-
testen sind und wechselt diese im Rotationsprinzip immer wieder aus, damit
keine Langeweile aufkommt. Studien haben gezeigt, dass das Aufhängen
von Spielzeugen knapp oberhalb des Fußbodens in Gruppenhaltungen dazu
führt, dass diese stärker genutzt werden. Gleichzeitig lässt sich so verhin-
dern, dass einzelne Hunde das Spielzeug in Besitz nehmen. Mindestens ein
Spielzeug ist für jeden Hund ständig verfügbar. Alle drei bis fünf Tage wer-
den die Spielzeuge ausgetauscht, um Langeweile zu verhindern und den Tie-
ren verschiedene Beißmaterialien und Spielaktivitäten anzubieten.
Allen Hunden stehen Hundebetten zur Verfügung und sie können wählen
zwischen einem klimatisierten Innenraum und einem Auslauf im Freien.
Viele der genannten Punkte gelten auch für Katzen, wobei für diese Tierart
einige Anpassungen erfolgten. Iams gestaltet und bereichert den Lebens-
raum für die Katzen wie folgt:
- Gruppenhaltung von zwei bis 16 Katzen in entsprechend großen
Räumlichkeiten
- Schlafgelegenheiten in Form von Hängematten oder
Ruheplattformen
- Rückzugsmöglichkeiten für Katzen, die zeitweise lieber allein
sein möchten
- reichhaltiges Angebot an Spielzeugen einschließlich solcher, an de-
nen die Katze ihre Jagd- und Beuteinstinkte ausleben kann
- eine Katzentoilette, ein Wassernapf und ein Kratzbaum für jeweils
drei Katzen
- Pflegemaßnahmen wie Kämmen finden mindestens einmal wöchent-
lich, in Zeiten des Haarwechsels nach Bedarf statt.
Wie beim Hund haben soziale Kontakte und eine interessant gestaltete Um-
welt auch für Katzen viele Vorteile. Die Tiere verstecken sich weniger und
haben weniger Angst. Sie sind freundlicher und aufgeschlossener, was den
Umgang mit ihnen erleichtert. Je vertrauter die Katzen mit ihrer Gruppe und
den menschlichen Betreuern sind, umso mehr suchen sie soziale Kontakte
und umso ungestörter gehen sie ihrem Putz- und Ruheverhalten nach.
"Sicherzustellen, dass die Hunde und Katzen nicht nur gut angepasst, son-
dern auch zufrieden leben können, ist ein lohnendes Ziel," so die Iams Ex-
pertin. "Wir möchten, dass die Tiere sich rundum wohlfühlen, weil dies das
Beste für sie ist. Zudem erreichen wir damit harmonische Bedingungen so-
wohl für die Tiere als auch für unsere Mitarbeiter und jedem fällt sein Job
leichter. In einem Tierheim mit derartigen Prinzipien haben Interessenten
größere Chancen, für ihre Familie ein gut sozialisiertes Tier zu finden.
Die Iams Company ist stolz darauf, eine zertifizierte Verhaltensspezialistin
im Team des Iams Care Centers zu haben. In den gesamten USA gibt es
derzeit nur 100 solcher zertifizierter, akkreditierter Spezialisten für
Tierverhalten.
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